Ausdauer und
Beharrlichkeit im Gebet
Barmherzigkeitsdienst
Geheilt von
Beinbruch
Heilung von
Nierenschmerzen
Gespannt, mit Fragen und Ungewissheit, was uns alles erwarten würde,
was Gott vorbereitet hatte, sind wir am 14. Juli 2007 in die Mongolei
gereist. Gefüllt mit Eindrücken und vielen Erlebnissen, die wir
hier gar nicht alle beschreiben können, sind wir am 6. August in die
Schweiz zurückgekehrt. Wir durften das mächtige Wirken Gottes
erfahren, ein gastfreundliches, offenes Volk und eine weite,
imposante Landschaft kennen lernen.
Begonnen hat unser Einsatz mit einem Aufenthalt in Ulan-Bator. Silke
und Carla (Help International) haben uns empfangen und in die Arbeit
von Help sowie in die Gepflogenheiten von Land und Leute eingeführt.
Wir hatten Einsicht in die verschiedenen Projekte von Help
(Kinderheim, Strassenarbeit, Barmherzigkeitsdienst, usw.) und
erlebten mit ihnen beeindruckende Gottesdienste. Dabei spürten wir
das Feuer und die Hingabe der Mongolen beim Anbeten des Herrn und
das Wirken des Heiligen Geistes.
Als Team machten wir je einen Einsatz auf dem Müllberg und am Fluss.
Nach einer Woche waren uns die gut besetzten Taxis, das
Verkehrschaos und die (für uns) unverständliche Sprache bereits ein
wenig vertrauter. Nun hiess es letzte Einkäufe zu tätigen (auf dem
Land gab es keine Früchte und Gemüse) und unsere Sachen zu packen
für die Reise nach Hangay (~800 km von Ulan-Bator entfernt). Mit uns
kamen zwei Übersetzter, eine Frau und ein Mann, zusätzlich ein
mongolisches Team von drei Frauen. Bolt, der Einsatzleiter und erste
Christ in Hangay (arbeitet jetzt bei Help) gab uns Anhaltspunkte,
wie wir die Gemeinde vor Ort unterstützen konnten.
Täglich trafen wir uns am Morgen zu einer Andacht. Danach teilten
wir uns mit je einem Übersetzer in Gruppen
auf.
Unser Auftrag war u. a. Leute zu besuchen, ihnen die Gute Nachricht
von Jesus zu bringen, sie in der Nachfolge zu lehren,
Barmherzigkeitsdienst auszuüben, für Kranke zu beten und dabei das
Fundament der Gemeinde zu festigen.
Für uns war es ungewohnt ohne Einladung eine Jurte (mongolisches
Zelt) zu betreten, sich hinzusetzen und bewirtet zu werden. In der
Mongolei erlebten wir dies als völlig normale Handlung. Überall
wurden wir freundlich empfangen und fanden aufmerksame Zuhörer!
Immer wieder durften wir erfahren, dass Menschen angefangen haben an
Jesus zu glauben und sahen wie Kranke durch Seine Kraft geheilt wurden!
Halleluja!
Für uns alle war die Zeit im Einsatz sehr schön aber auch streng.
Wir durften viel erleben hatten dabei aber eine hohe Präsenzzeit.
Die Liebe zwischen uns ist gewachsen, hat alles gehalten und
getragen, war es doch für alle etwas Neues. Sicher ist ein Stück
unserer Herzen dort geblieben. Wir sind Gott dankbar für alles
Erlebte.
Als reich Gesegnete kehrten wir zurück. Die Mongolen waren uns
Vorbild in ihrer Hingabe zu Jesus, der Lockerheit in der Ausübungen
ihrer Gaben und ihrem kindlichen Glauben an das Wort Gottes.
So haben auch wir persönliche Veränderungen erlebt und sind daran das
Gelernte in unserem Alltag umzusetzen. Es macht Freude, von Gott
gebraucht zu werden und ihm 24h am Tag zur Verfügung zu stehen.
Hier einige Berichte von unseren Erlebnissen.
Während unserem Aufenthalt in Hangay wurden die
Renovationsarbeiten am Kirchgemeindehaus
beendet. Bei der Einweihungsfeier kam mit den Freudentränen zum Ausdruck, dass für
die Gemeindemitglieder ein inniger Herzenswunsch endlich in
Erfüllung gegangen war. Sie hatten zehn Jahre für dieses Haus
gebetet. Ihre Ausdauer und Beharrlichkeit im Gebet wurde belohnt!
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Durch die Hilfe des Bürgermeisters hatten wir die Möglichkeiten
arme und bedürftige Gemeindeglieder zu besuchen. Für uns war es zum
Teil beschämend, traurig, in welchen ärmlichen Verhältnissen sie
lebten. Aber trotz ihrem harten Alltag strahlten sie Freude aus.
Den drei Kindern einer Familie konnten wir mit neuen Kleidern und
Schuhen ein Geschenk machen. Mit Stolz und strahlenden Augen wurden
die neuen Sachen anprobiert, den Eltern vorgeführt, um anschliessend
sofort sorgfältig weggepackt zu werden. Sie werden erst am
Schulanfang zum Einsatz kommen.
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Da lag ein fünf jähriges Mädchen in ihrem Bett. Ihr Vater sitzt
am Kopfende und streicht ihr über das Haar. Die Mutter sitzt auf dem
anderen Bett. Wir fragten was mit der Kleinen sei. Zusammen mit
Cedric, Elisabeth und unserer wunderbaren Übersetzerin Gambad
blicken wir zum Mädchen. Wir erfahren, dass sie beim Spielen
unglücklich gestürzt ist und sich dabei das Bein gebrochen hat. Auf
meine Frage wer und wie sie verarztet wurde bekamen wir folgende
Antwort: „Es kam ein Schamane und hat ihr einen Verband gemacht.“
Diese Antwort hat uns erschüttert. Sie hatte also keinen Gips und
bei jeder Bewegung oder Berührung starke Schmerzen. Ich fragte sie,
ob ich für sie beten darf. Alle bejahten. So betete ich um Heilung
für ihr gebrochenes Bein.
Während meines Gebets sah ich vor meinem geistlichen Auge, wie der
Verband weg ging, die Knochen zusammengefügt wurden und wie alles
inklusive Muskeln zusammenheilte.
Nach dem Gebet hat Cedric dem Mädchen noch kleine Geschenke
gebracht. Als es diese bekam, hat es sich aufgesetzt und über ihr
ganzes Gesicht gestrahlt! Wie kann jemand, der ein Bein gebrochen
hat und nur einen Verband trägt, im Bett aufsitzen?
Drei Tage später als wir die Mutter in der Gemeinde trafen, erzählte
sie uns, dass ihre Tochter steht und läuft. Halleluja!
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Bazuch ist eine junge Frau von 30 Jahren. Zusammen mit ihrer
Tochter (ca.14 Jahre) lebt sie in einer armseligen Jurte. Nicht mal
das Nötigste ist vorhanden. Als wir sie besuchen wollen öffnet sie
uns das Tor mit schmerzverzerrtem Gesicht. Wir treten ein in ihr
Zuhause, nehmen Platz und sie erzählt uns, was sie hat.
Nierenschmerzen, sie sei deshalb auch schon zweimal im Spital
gewesen. Hat es aber nicht zur Bank geschafft, um Geld für die
Medikamente zu holen. Sie hat schon einmal das Evangelium gehört und
so fragen wir sie ob wir für sie beten dürfen. Es geht nicht lange
da entspannt sich ihr Gesicht sie liegt so halb auf dem Bett und
empfängt alles, was von Jesus kommt, ihre Heilung. Nach ca.10
Minuten, sitzt sie im Bett auf, das Gesicht ist völlig entspannt und
sie hat ein bezauberndes Lachen im Gesicht. Die Schmerzen sind weg!
Halleluja! Ehre sei Jesus allein!
Von da an haben wir Bazuch an jeder Veranstaltung im Dorf gesehen
sie strahlte immer über das ganze Gesicht.
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